Waldbestattung und Naturbestattung

Eine Beisetzung im Grünen
Waldbestattung, Baumbestattung

Eine Waldbestattung, auch Naturbestattung genannt, setzt eine Kremierung des Verstorbenen voraus. Die Asche wird am Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Dazu wird eine spezielle Urne verwendet, die von der Natur rasch abgebaut wird. Der Baum kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden. Auch ist es möglich, Bäume als Familiengrabstätten zu nutzen. Je nach Anbieter können bis zu 12 Personen an einem Baum beigesetzt werden.

Da jeder Baum Gekennzeichnet mit einem Namensschild gekennzeichnet wird, ist es Trauernden und Hinterbliebenen leicht möglich die Ruhestätte des Toten wieder aufzufinden. Zudem erhält man häufig eine Karte in der alle Bäume eingezeichnet sind, denn die wachsende Baumlandschaft wächst und ändert sich fortlaufend. So findet man auch nach Jahren noch leicht den richtigen Weg zum Baum des Toten. Regelungen zum Ablauf der Waldbestattung sind nicht vorgeschrieben, lediglich die Tiefe in welche die Urne in der Erde versenkt werden muss ist zum Schutz vor grabenden Waldbewohnern definiert.

Der Vorteil der Waldbestattung liegt in der individuellen Auswahl der Grabstätte. Bereits zu Lebzeiten können Interessierte „Ihren Baum“ aussuchen. Nach der Bestattung ist dieser Platz für einige Jahrzehnte nicht mehr für weitere Bestattungen verfügbar, ein Verlängern der Nutzungsrechte sowie eine teure Grabeinfriedung und beständige Grabpflege erübrigen sich. Am Tag der Beisetzung sind einzelne Blumen und Sträuße zum nieder legen erlaubt. Um jedoch den naturnahen Charakter dieses besonderen Ortes zu erhalten, sind später allerdings keine zusätzlichen Grabmale, Gedenksteine und Blumen gestattet.

Die Waldbestattung in der Nähe von Kiel ist an folgenden Orten möglich:

 

Weitere Bestattungsarten: